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Einem Zeitungsbericht zufolge soll das Verfahren gegen den Chiphersteller ausgedehnt werden.
(Wien, 17.6.2008) Die EU will das Kartellverfahren gegen den Chiphersteller Intel ausweiten, schreibt die Tageszeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit dem Sachverhalt vertrauten Personen. Die EU-Kommission wollte den Bericht bisher nicht bestätigen. Die Ermittlungen würden noch andauern, hieß es.
Vorwürfe Grund für die Ausweitung des Verfahrens sind Exklusivverträge, die Intel mit namhaften europäischen Einzelhändlern abgeschlossen haben soll. Die Händler haben sich darin bereit erklärt, keine Produkte von Intels Konkurrenten AMD zu vertreiben. Im Gegenzug soll der Chiphersteller hohe Werbekostenzuschüsse an die Händler verteilt haben.
Schon seit 2006 im Visier Seit längerem ist ein Verfahren gegen Intel wegen unerlaubter Wettbewerbstaktiken am Laufen, nachdem AMD 2006 erstmals auf die Praktiken seines Konkurrenten hingewiesen hat. Die Vorwürfe betrafen Intel als auch die Handelskette Metro, der auch Saturn und Media Markt angehören.
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