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Konkursforderungen von 53 Millionen Euro.
(Wien, 16.7.2008) Im Konkursverfahren rund um die Grundig Vertriebs-Gesellschaft m.b.H fand heute am HG Wien die Schlussrechnungs- und Verteilungstagsatzung statt. Dabei handelte es sich um die letzte Tagsatzung in gegenständlichem Konkursverfahren, teilte der KSV am Mittwoch mit.
Nach Verwertung sämtlicher Aktiva sei das Konkursverfahren abschlussreif. An die rund 390 Gläubiger werde eine Konkursquote von 22,6 Prozent ausgeschüttet, heißt es. Die vom Masseverwalter anerkannten und nunmehr mit der Quote zu bedienenden Konkursforderungen umfassen nach KSV-Angaben ein Ausmass von 53 Millionen Euro. Millionen-Konkurs Die Grundig Vertriebs-Gesellschaft m.b.H. war ehemals für den weltweiten Vertrieb der Grundig-Produkte im gesamten Konzern verantwortlich. Im Mai des Jahres 2003 wurde der Versuch eines gerichtlichen Ausgleiches unternommen, welcher jedoch rasch scheiterte. Im Anschluss daran wurde das Konkursverfahren eröffnet. Über die Muttergesellschaft wurde damals ebenso ein Insolvenzverfahren eröffnet (in Deutschland), wie auch ein Konkursverfahren über die in Wien etablierte Grundig Austria AG.
Die Grundig Austria AG hat ehemals in Wien Meidling mit ca. 900 Dienstnehmern TV-Apparate produziert. Bei der Schließung des in Wien etablierten und an Tradition reichen Grundig-Werkes haben sämtliche Dienstnehmer ihren Arbeitsplatz verloren. Die in diesem Konkurs angemeldeten Gläubigerforderungen umfassten ein Ausmaß von ca. 127 Millionen Euro.
Eine kurzfristige Verfahrensbeendigung im Konkurs der Grundig Austria AG zeichne sich - im Gegensatz zur Grundig Vertriebs-Gesellschaft m.b.H - derzeit nicht ab, schreibt der KSV, da noch diverse Prozesse anhängig seien.
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