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Klage gegen Vergabe für LKW-Maut eingebracht.
(Wien, 15.7.2008) Kapsch TrafficCom kämpft in der Slowakei weiter: So hat das Konsortium rund um Kapsch heute in der Vergabe rund um Errichtung und Betrieb des elektronischen Lkw-Maut-Systems Klage beim Kreisgericht in Bratislava eingebracht. Parallel dazu wurde ein weiterer rechtlicher Einspruch bei der slowakischen Kartellbehörde erhoben. Dabei handelt es sich bereits um den dritten Einspruch. "Nach wie vor halten wir die Gründe, derentwegen wir aus dem Mautverfahren ausgeschieden worden sind, und vor allem die Art und Weise, wie über die Angebote entschieden worden ist, aus juristischer und sachlicher Sicht für nicht haltbar", sagt Kapsch-Vorstand Erwin Toplak.
Kapsch hält das Verfahren des Auftraggebers bei der Beurteilung der technischen Konformität der Angebote, vor allem hinsichtlich der Beurteilung der Effektivität der Mauteinhebung bei einzelnen Bewerbern, für diskriminierend. "Wir sind überzeugt, dass in den Angeboten anderer Bewerber zum Teil unwahre und verzerrte Angaben angeführt worden sind", so Toplak.
Als Sieger der Ausschreibung gilt das französisch-slowakische Konsortium SanToll, dem unter anderem der französische Autobahnbetreiber Sanef und die slowakische Ibertax angehören. Der Auftragswert soll sich auf rund 600 Mio.Euro belaufen.
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