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Yahoo-Chef wirft Microsoft Destabilisierung vor

 

Der Übernahmekrimi zwischen Yahoo und Microsoft entwickelt sich zu einer Medienschlacht. Mit dem neuerlichen Kaufvorstoß wolle Microsoft das Unternehmen destabilisieren, so Yahoo-Chef Yang.

(Wien,10.7.2008) Yahoo-Chef Jerry Yang hat Microsoft und dem Investor Carl Icahn vorgeworfen, das Internetunternehmen destabilisieren zu wollen. Microsoft hatte vor wenigen Tagen erklärt, die Übernahmeverhandlungen mit Yahoo sofort aufnehmen zu wollen, sobald ein neuer Aufsichtsrat und ein neuer Vorstand ernannt seien.

Vor zwei Monaten hatte der Softwarehersteller  Microsoft wegen Widerständen in der Yahoo-Führung sein 47,5-Milliarden-US-Dollar-Angebot (30,4 Milliarden) zurückgezogen. Die Yahoo Spitze hatte die Offerte als zu niedrig abgelehnt.

Nun ist Microsoft nach Gesprächen mit Yahoos Großaktionär Icahn zu weiteren Übernahmeverhandlungen bereit - unter der Voraussetzung, dass der Yahoo-Vorstand ausgetauscht wird. Der Yahoo Chef-Yang fürchtet nun um seinen Kopf und sagte dem Wall Street Journal: "Herrn Icahn und seinem Verwaltungsrat zu trauen, ist wirklich eine schlechte Wahl".

Am 1. August findet die entscheidende Aktionärsversammlung bei Yahoo statt. Wie das "Wall Street Journal" erfahren hat, laufen weiterhin Verhandlungen zwischen Icahn und Yahoo-Aufsichtsratschef Roy Bostoc.

( )

Microsoft ist erneut an Yahoo interessiert

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