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TA: Beamtenabbau könnte Wert je Aktie um bis zu 2 Euro erhöhen

 

UBS stuft den Titel auf "Kauf" hoch.

(Wien, 10.6.2008) Die Analysten der UBS stufen die Telekom Austria von "Neutral" auf "Kauf" hoch, das Kursziel wird allerdings leicht von 17,9 auf 17,5 Euro gesenkt. Analyst Argiro Papadopoulou begründet das Upgrade mit der aktuellen Bewertung, einem positiven Momentum im Inlandsgeschäft der Telekom sowie der Aussicht auf eine neue Regierung in Österreich, die das Beamtenproblem der Telekom lösen sowie einer Privatisierung aufgeschlossener gegenüberstehen könnte.

Papadopoulou erwartet, dass die Telekom Austria 2009 wieder ihr Aktienrückkaufprogramm aufnehmen wird und dass derart 250 Mio. Euro an die Anleger fliessen. Der Total Shareholder Return würde sich 2009 damit auf 9 Prozent belaufen (versus Sektor von 7,1 Prozent).

Laut den Berechnungen der UBS könnte der Abbau von 2500 Beamten im Festnetzbereich der Telekom Austria den Wert der Telekom-Aktie um 2 Euro erhöhen - vorausgesetzt die Telekom hat keine Kosten zu tragen. Das ist aber eher unwahrscheinlich. Im realistischeren Szenario werde die Telekom rund 250.000 Euro je Mitarbeiter, der an den Staat "zurückgegeben" wird, bezahlen müssen. Das reduziert den Wertzuwachs je Aktie auf 0,6 Euro, falls die Zahlung in einem Schritt erfolgt. Wird der Betrag auf mehrere Jahre aufgeteilt, könnte sich ein Wertzuwachs von 0,7 Euro je Aktie ergeben, rechnet der Analyst vor.

Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/680045

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(BE / )


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