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Sonys Playstation 3 spielt Milliarden-Verlust ein

 

Ein aktueller Finanzreport zeigt, dass Sony durch seine Playstation 3 (PS3) in heftige Turbulenzen geraten ist. Die bisherigen Verluste beziffern sich auf über 2,11 Milliarden Euro.

(Wien, 7.7.2008)  In einer Börsenpflichtmeldung vom 23. Juni 2008 beziffert der japanische Elektronikkonzern Sony die bisherigen Verluste der Spielkonsole auf 3,3 Milliarden Dollar (2,11 Milliarden Euro). Als Grund für die Verluste wurde die aggressive Preispolitik genannt: Die PS3 war im Handel weitaus billiger als ihre Kosten in der Herstellung. Trotzdem blieben die Absatzzahlen weit unter den Erwartungen.

Bisher waren die Spielkonsolen immer das beste Pferd im Stall des Elektronikriesen. Nun gefährdet die als "Wunderding" angepriesene PS3 die gesamte Bilanz. Die hohen Ausgaben in der Entwicklung und Produktion für die PlayStation 3 könnten  unter Umständen nicht wieder eingespielt werden, berichtet Sony im Finanzreport. Die PS3 könne die "Profitabilität des gesamten Konzerns signifikant negativ" beeinflussen, heißt es in der Mitteilung.

Verlustgeschäft Spielkonsole
Mit den hohen Verlusten bei Spielkonsolen steht Sony nicht alleine da. Auch bei Microsoft sorgt die Spielesparte für rund zwölf Prozent vom Gesamtumsatz für riesige Verluste. Zwischen der Einführung der Xbox im Jahre 2002 und Ende 2007 habe der Konzern mehr als sieben Milliarden Dollar versenkt.

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