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Der Softwarehersteller will gemeinsam mit News Corp. und Time Warner den Internetkonzern kaufen.
(London, 3.7.2008) Microsoft kann sich mit der gescheiterten Yahoo-Übernahme offenbar nicht abfinden. Der Softwarekonzern hat Gespräche unter anderem mit den Medienunternehmen News Corp. und Time Warner über einen gemeinsamen Kauf geführt, berichtet das "Wall Street Journal" mit Berufung auf mit den Gesprächen vertrauten Personen.
Aufteilen Dem Bericht zufolge hat sich Microsoft an die Medienunternehmen und weitere Firmen gewandt. Gespräche haben bereits stattgefunden. Einige Quellen halten eine Einigung der Konzerne aber eher für unwahrscheinlich, schreibt die Zeitung. Microsoft wollte zuletzt nur die Suchmaschinensparte von Yahoo kaufen. Bei einer Einigung könnten News Corp. und Time Warner die verbleibenden Abteilungen des Internetkonzerns übernehmen. Zu News Corp. gehört die Social-Networking-Plattform MySpace, zu Time Warner das Internet-Geschäft von AOL.
Yahoo kooperiert mit Google Nachdem Yahoo das Microsoft-Angebot in Höhe von 47,5 Milliarden Dollar (30,5 Milliarden Euro) ausgeschlagen hat, ist der Internetkonzern eine Kooperation mit Google eingegangen. Das Abkommen ist vorerst auf vier Jahre angelegt. Die Kooperation soll Yahoo rund 800 Millionen Dollar (519 Millionen Euro) jährlich einbringen. Das Unternehmen wird künftig von Google verkaufte Werbung auf einigen seiner Webseiten in den USA und in Kanada zulassen.
Microsoft spricht mit Icahn Microsoft hat inzwischen kleine Start-ups wie den Suchmaschinenhersteller Powerset gekauft, das Unternehmen soll aber gleichzeitig auch den Druck auf die Yahoo-Führung verstärken. Angeblich hat der Softwarehersteller in den letzten Tagen auch Gespräche mit Yahoo-Aktionär Carl Icahn, der die Yahoo-Übernahme durch Microsoft unterstützte, geführt. Dieser will auf der Hauptversammlung am 1. August die Yahoo-Führung gegen eigene Kandidaten austauschen.
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