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Gewinnwarnung bei Sony Ericsson

 

Die Brutto-Gewinnmarge wird laut Konzern niedriger sein als bisher erwartet. Die endgültigen Zahlen will Sony Ericsson am 18. Juli veröffentlichen.

(Stockholm, 30.6.2008/APA) Sony Ericsson hat die Finanzmärkte mit einer erneuten Gewinnwarnung verunsichert. Aufgrund der schwächeren Nachfrage nach teureren Mobiltelefonen werde das Nettoergebnis vor Steuern im zweiten Quartal lediglich an der Gewinnschwelle liegen, so der Konzern. Darüber hinaus hätten auch Verzögerungen bei neuen Produkten die Geschäfte belastet.

Schwieriges Marktumfeld
Die Brutto-Gewinnmarge werde im Quartal und im Gesamtjahr niedriger sein als bisher erwartet. Das Marktumfeld sei  derzeit "schwierig", heißt es. Nach Ansichten von Branchenkennern hängt die Schwäche eher mit Sony Ericsson als mit der Branche zusammen. Trotz einer verstärkten Ausrichtung auf Schwellenländern sei der Konzern immer noch zu sehr von Europa abhängig.

Endgültige Zahlen Mitte Juli
Sony Ericsson hatte die Märkte bereits im ersten Quartal mit einer Gewinnwarnung geschockt und danach den nahezu halbierten Gewinn vermeldet. Am 18. Juli will der Konzern seine endgültigen Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Nach Bekanntwerden der Gewinnwarnung sind die Ericsson-Aktien zeitweise um mehr als elf Prozent gefallen und zogen auch die Aktien des Konkurrenten Nokia sowie des Chiplieferanten Infineon mit nach unten.

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