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Sie biete den Aktionären einen größeren Mehrwert als eine Transaktion mit Microsoft.
(Wien, 26.6.2008) Der Internetriese Yahoo hat nach dem erfolgreichen Widerstand gegen die Übernahme durch Microsoft seine Entscheidung erneut gerechtfertigt. Haupt-Argument in einem Schreiben an die Anteilseigner: Die stattdessen mit dem Suchmaschinenwettbewerber Googe geschlossene Kooperation sei weit besser, biete den Aktionären größeren Mehrwert.
Im gleichen Atemzug verteidigten Chairman Roy Bostock und CEO Jerry Yang die mit Google getroffene Vereinbarung. Yahoo werde weiterhin seine Suchfunktionen betreiben (Microsoft wollte nach der gescheiterten Vollübernahme zumindest das Suchmaschinengeschäft kaufen) und habe durch die nicht-exklusive Vereinbarung zusätzlich nun die Möglichkeit, gesponserte Google-Suchergebnisse anzuzeigen. Die Einnahmen daraus gingen zunächst an den Kooperationspartner, der daraufhin basierend auf dem Umsatz so genannte Traffic Acquisition Costs an Yahoo abführt. Die Google-Dienste füllten eine Lücke im Yahoo-Angebot. Da es sich nicht um eine Exklusivvereinbarung handle, lasse sie Yahoo Spielraum bei künftigen Entscheidungen. Das Abkommen schließe zudem mögliche künftige Transaktionen mit Microsoft oder anderen potenziellen Erwerbern nicht aus.
Die Konzernführung forderte die Aktionäre zudem auf, bei der für August angesetzten Hauptversammlung dem kritischen Großaktionär Carl Icahn die Unterstützung zu verweigern. Der Multimilliardär hatte bisher einen Verkauf des Unternehmens angestrebt und will seine eigenen Interessensvertreter in den Verwaltungsrat wählen lassen, um Yahoo!-Chef Jerry Yang abzusetzen.
Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/676332
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