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Silver Server wirft der Telekom Austria vor, seine Marktmacht auszunutzen.
(Wien, 25.6.2008) Die Kündigung des Internettelefonie-Wiederverkäufervertrags für den alternativen Anbieter Silver Server durch die Telekom Austria (TA) hat in der Branche wieder Unruhe ausgelöst. Der Vertrag wurde noch mit eTel abgeschlossen, das Unternehmen wurde vergangenes Jahr von der TA gekauft. Silver Server fühlt sich dadurch in seiner Annahme, dass der Ex-Monopolist seine Marktmacht ausnützen würde und die Regulierungsbehörde nicht eingreife, bestätigt.
Befürchtungen von Silver Server Die Kündigung durch die TA würde vielen in der Branche Sorgen bereiten, schreibt Silver Server in einer Aussendung. Hintergrund sei ein aktueller Plan der nationalen Regulierungsbehörden. Dieser Plan sehe vor, die TA in Ballungsgebieten von Regulierungsauflagen auszunehmen. Die TA wäre dadurch nicht länger verpflichtet, Mitbewerbern ihr Kommunikationsnetz zur Mietnutzung anzubieten. "Wie verheerend sich dieser Schritt in der Regulierungspolitik auswirken könnte, zeigt uns das aktuelle Kündigungsschreiben im VoIP-Bereich", so Oskar Obereder, Geschäftsführer von Silver Server.
Neuer Partner Betroffen sind 6.400 aktive Rufnummern, 1.650 portierte Rufnummern, mehr als eine Million Gesprächsminuten und 5.300 Silver-Server-VoIP-Kunden. Silver Server wird seine Telefonieminuten künftig von einem international tätigen Voice-Carrier beziehen.
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