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GB: Internet-Datenbank für Behörden

 

Die britische Regierung will präventive Terrorismus- und Kriminalitätsbekämpfung leisten, indem sie dem Geheimdienst und der Sicherheitsbehörde eine Datenbank mit persönlichen Internet-Daten der Bevölkerung zur Verfügung stellen.

(London, 17.10.2008) Die britische Regierung hat vor, eine Datenbank über die persönlichen E-Mail-, Internet- sowie Telefonverbindungen der Bevölkerung anzulegen, die bei Bedarf Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden als Informationsquelle dienen sollen.

Kriminelle und Terroristen tauschen sich zunehmend im Web aus
Die Behörden sollen demnach auch Zugriff zu den persönlichen Daten von Social-Community-Webseiten wie Facebook oder Bebo erhalten. Die Datenbank soll unter anderem deshalb angelegt werden, da die Geheimdienste feststellten, dass sich zunehmend Kriminelle aber auch Terroristen im Internet austauschen, berichtet die Zeitung "Telegraph".

Notwendig für Terrorismusbekämpfung
Die britische Innenministerin Jaqui Smith erklärte, dass eine derartige Maßnahme unumgänglich für die präventive Terrorbekämpfung sei. Die Sicherheitsbehörden und Geheimdienste müssten Einsicht in eine solche Datenbank erhalten, so Smith. Von Seiten der Opposition und Bürgerrechtsgruppen hagelt es Kritik.

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