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Internet als Gehirntraining

 

Forscher der Kalifornischen Universität haben herausgefunden, dass sich die Webnutzung für Menschen mittleren und höheren Alters positiv auf die Gehirnleistung auswirkt.

(Los Angeles, 16.10.2008) Forscher der Universität von Kalifornien haben herausgefunden, dass sich das Surfen im Web positiv auf die Gehirnleistung auswirkt. Vor allem ältere Menschen könnten die Internetnutzung als Trainingsmethode für die grauen Zellen einsetzen, so die Forscher. Bei der Webnutzung würden nämlich ganz andere Gehirnregionen aktiviert, wie zum Beispiel beim Lesen.

Ergebnisse mit Vorsicht genießen
Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Alexander Maye, hält die Forschungsergebnisse für denkbar; unter anderem deshalb, da das Surfen im Internet eine schnelle Auffassungsgabe sowie ein gewisses Maß an Orientierungsfähigkeit voraussetzt.

Gleichzeitig müssten diese Ergebnisse jedoch mit Vorsicht genossen werden; denn, so Maye, sei eine ausschließliche Beschäftigung mit dem Internetsurfen nicht ausreichend um das Gehirn zu trainieren. Der Sozialkontakt mit anderen Menschen sei durch nichts zu ersetzen, sagt Maye.

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