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Napster springt auf DRM-freien Zug auf

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Der Online-Musikdienst wird künftig auch MP3-Songs verkaufen. Damit fällt teilweise der Kopierschutz.

(Wien, 7.1.2008) Der Internetmusikhändler Napster zieht mit den Branchenriesen gleich und verzichtet demnächst auf eine Kopiersperre. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, wird das komplette Musikangebot nach und nach auch als MP3-Dateien verfügbar sein. Der bisherige Abo-Dienst samt Windows-Kopierschutz bleibt bestehen.

Verhandlungen laufen
Der Umstieg auf das MP3-Format im "Pay-per-Track"-Sektor soll zwischen April und Juni erfolgen. Laut Napster-Chef Gorog befindet man sich noch in der Verhandlungsphase mit den vier großen Musiklabels EMI, Sony BMG, Universal und Warner Music.

Verlustgeschäft
Die Betreiber des heutigen Musikservices Napster erwarben 2002 die Namensrechte an der legendären Musiktauschbörse. Seitdem befindet sich das Unternehmen in den roten Zahlen. Für den Großteil des Umsatzes ist das Abo-Musikgeschäft verantwortlich. Napster erhofft sich durch die Umstellung auf MP3-Files eine Umsatzsteigerung im Downloadbereich. Napster wird derzeit in den USA, Kanada und in einigen europäischen Ländern, darunter Deutschland, angeboten. In Österreich ist der Dienst nicht verfügbar.

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