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Mehr Privatsphäre bei Ask.com

 

Mit der neuen Funktion AskEraser können Nutzer verhindern, dass ihre Suchanfragen gespeichert werden.

(Oakland, 11.12.2007) Die US-Suchmaschine Ask.com wird mit einer neuen Funktion ausgerüstet, mit der Nutzer ihre eigenen Suchanfragen löschen können. Wird die Funktion AskEraser aktiviert, so werden die Suchanfragen der Nutzer weder auf den Servern von Ask.com gespeichert noch zu Analysezwecken herangezogen. Dies gab das Unternehmen am Montag in Oakland, Kalifornien, mit.

AskEraser funktioniert nicht immer
AskEraser lässt sich per Klick auf einen Link, der auf der Startseite der Suchmaschine angezeigt wird, aktivieren. Der Suchmaschinenbetreiber behält sich allerdings das Recht vor, die Funktion in bestimmten Fällen zu deaktivieren. Die Suchanfragen werden weiterhin gespeichert, wenn der Verdacht auf eine Denial of Service (DoS)-Attacke oder einen ähnlichen Angriff besteht. Bei strafrechtlichen Ermittlungen sollen die Anfragen ebenfalls ausgewertet werden.

Auswertung von Anfragen
Suchmaschinenbetreiber analysieren das Suchverhalten der Nutzer, um bessere Suchergebnisse bieten zu können, aber auch um Werbungen gezielt einzublenden. Google hat die Daten bislang über einen längeren Zeitraum archiviert, musste aber auf Druck von Datenschützern die Frist auf maximal 18 Monaten einschränken.

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