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Mark Zuckerberg hat sich in seinem Blog für die Vorgehensweise im Zusammenhang mit dem umstrittenen Werbe-Feature entschuldigt.
(Wien, 6.12.2007) Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich jetzt in der Causa "Beacon" selbst zu Wort gemeldet. In seinem Blog entschuldigt er sich für die "schlechte Arbeit", die das Unternehmen im Zusammenhang mit der Nutzung der Werbefunktion Beacon geliefert hat.
Bereits entschärft Beacon ist als Feature gedacht, mit dem Facebook-Nutzern "persönliche" Produktempfehlungen von ihren Freunden erhalten. Dazu spioniert Beacon das Nutzerverhalten auf Partnerseiten aus und macht dieses in Form von Werbung für Freunde in der Community sichtbar. Andere Mitglieder werden dadurch sowohl über getätigte Käufe als auch Verkäufe unterrichtet. Nach längeren User-Protesten wurde das Spionage-Tool Ende November entschärft, allerdings nicht zu genüge, wie Mitglieder und Datenschützer befanden. Sogar prominente Werbepartner wie etwa Coca Cola äußerten öffentlich ihre Bedenken.
One-Klick-Sperre Zuckerberg versucht anscheinend den entstandenen Imageschaden wieder zu kitten und bedauert die Fehler, die sowohl bei der Entwicklung als auch beim späteren Umgang mit Beacon gemacht wurden. Er kündigte an, eine Funktion einzurichten, die eine Sperrung der Funktion mit nur einem Klick erlaubt. Zudem sollen keinerlei Informationen über die Aktivitäten der User auf Partnerseiten gespeichert werden.
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Facebook gibt nach und lockert Userspionage
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