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In einem unabhängigen Vergleich schnitt die freie Enzyklopädie in drei von vier Kategorien besser ab als das kostenpflichtige Online-Lexikon.
(Wien, 5.12.2007) Das Internetnachschlagewerk Wikipedia wird von Freiwilligen geschrieben, weswegen oftmals ein qualitativer Nachteil gegenüber den alteingesessenen Lexika vermutet wird. Ein im Auftrag der deutschen Zeitschrift "Stern" durchgeführter Test weist jetzt Wikipedia im Vergleich zur Brockhaus-Enzyklopädie als das genauere Angebot aus.
Eindeutiges Ergebnis 50 zufällig Ausgewählte Beiträge wurden von Expeten des Rechere-Instituts "Wissenschaftlicher Informationsdienst Köln" auf ihre Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Verständlichkeit geprüft. Das Ergebnis: Wikipedia erreichte eine Durchschnittsnote von 1,7 wohingegen die Online-Ausgabe des Brockhaus ledigleich eine 2,7 bekam. Bei 43 Stichworten schnitt Wikipedia besser ab als die Konkurrenz, sechs Siege konnte die Brockhaus-Enzyklopädie einheimsen und ein Artikel wurde gleich bewertet.
Wiki nicht unschlagbar Gerade in Punkto Aktualität konnte das Bezahl-Lexikon nicht mithalten. Beispielsweise wurde das Ableben des Startenors Luciano Pavarotti bereits an dessen Todestag im entsprechenden Wikipedia-Artikel vermerkt, der Brockhaus-Eintrag erwähnte den Tod Sängers selbst am 2. Dezember noch nicht. Allerdings wird dem digitalen Brockhaus eine bessere Verständlichkeit beschienen. Wikipedia sei für Laien teilweise zu kompliziert, die Artikel zu weitschweifig.
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