(29.04.2011, 13:15) Zuerst auf Facebook, nun auch auf Twitter - Nutzer laufen Gefahr sich Malware einzuhandeln und ihre Daten preiszugeben. Besonders ein auf spanisch verfasster Tweet sorgt derzeit für Aufsehen. Nicht das angekündigte Video erscheint am Bildschirm, sondern eine gefälschte Youtube-Seite.
Wer neugierig auf den Clip ist, muss aber erst seine Twitter Logindaten angeben. 
Die Folge ist ein Software Zugriff auf das Nutzerprofil. Die Personen übergeben somit den Hintermännern dieser Betrügerei die Kontrolle über ihre Twitter-Konten. Diese können nun im Namen des betroffenen Nutzers Mitteilungen verbreiten. Wie auch schon auf Facebook sieht es daher für die Follower so aus, als hätte das Opfer die Nachricht selbst verschickt. Auf Twitter ist die Gefahr noch höher, da meist URL-Shortener verwendet werden und man daher nicht sieht, was die Zielseite ist. Noch dazu werden auf Twitter die URLs sehr gekürzt angezeigt und somit oftmals voreilig angeklickt.
Gemutmaßt wird sogar, dass Lady Gaga selbst schon auf den Wurm hereingefallen ist. Über ihren eigenen Account wurde die Nachricht nämlich auch schon verschickt. Die Pop Diva eignet sich für einen solchen Angriff besonders, da sie mittlerweile über 9,6 Millionen Follower verfügt.
Wer bereits Opfer des Twitter-Wurms geworden ist und somit Zugriff auf seinen Account gewährt hat, sollte schnellstmöglich reagieren. Bei den eigenen Einstellungen auf Twitter kann im Bereich Applications unbekannten Anwendungen der Zugriff verweigert werden.