Julian Assange kündigt für Anfang nächsten Jahres die Veröffentlichung von Dokumenten aus dem Innersten einer US-Großbank an.
(30.11.2010, 13:55) Nach dem US-Militär und der US-Außenpolitik soll nun als nächste eine US-Großbank drankommen. In einem Interview mit Forbes erklärt der Gründer der Internet-Plattform Wikileaks, Julian Assange, als nächstes die Wirtschaft ins Visier nehmen zu wollen. Anfang nächsten Jahres soll eine amerikanische Großbank das nächste Ziel werden, sagte der Australier in einem Interview mit Forbes.
Dabei gehe es um Zehntausende interner Dokumente der Finanzinstitution, schreibt das Magazin. Die Offenlegung des Materials eröffne „wahre und repräsentative Einsichten, wie sich Banken auf der Managementebene verhalten“, sagte Assange im Interview. Die Folge dürften „vermutlich Untersuchungen und Reformen sein“. Die Veröffentlichungen werden jedem Kunden, Konkurrenten und den Regulierungsbehörden den Blick auf die Geheimnisse der betroffenen Bank ermöglichen.
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