Der Fotograph Julian Kalmar hat die Aussicht vom Wiener Donauturm mit 50 Gigapixel digital gebannt. Das angeblich größte Digitalbild der Welt wird aber wohl kaum auf die Freude der Anwohner stoßen.
(Wien, 20.08.2010) Google Street View wird aus dem Blickwinkel der Privatsphäre-Wahrung von vielen kritisiert. Doch die Ansichten von Googles Dienst sind nichts im Vergleich zu Julian Kalmars Abbild des Donauturm-Panoramas.
3600 Einzelbilder
Die Panorama-Sicht im 360 Grad-Winkel wurde aus über 3600 Einzelbildern zusammengesetzt. Laut dem Fotographen handelt es sich mit 404864 x 24832 Pixel um das größte Digitalbild der Welt. Doch so unglaublich die digitale Aussicht vom Donauturm aus auch ist – so fraglich ist doch, ob die Anrainer darüber erfreut sein werden. Denn auf dem Bild sind klare Details der zahlreichen Schrebergarten und Privathäuser erkenntlich – sogar Autokennzeichen sind klar leserlich und auch der ein oder andere Blick durch das Fenster ist möglich. Auch Privatpersonen – die zum Beispiel gerade nichtsahnend Tennis spielen – wurden nicht unkenntlich gemacht. Freuen wird es aber sicherlich potenzielle Einbrecher und Voyeure – die haben es ja im Webzeitalter bekanntlich um einiges leichter.
stefan, 03.09.2010
Welch ein Unsinn!!
So ein unsinniger Artikel über eine wirklich tolle Arbeit!
Da dürfte man weder Nachrichten schaun noch Zeitung lesen.
Deteils vom Schrebergarten sieht jeder Einbrecher viel besser, wenn er am Schrebergarten vorbei geht, und Nummerntafeln vom Auto sind ja wohl auch für jeden auf der Straße der sie ansehen will lesbar.