(21.1.2012, 21:06) Im November hat sich US-Präsident Barack Obama eine eigene Seite auf Google+ eingerichtet, auf der ihm in der Zwischenzeit mehr als 270.000 User folgen. Schon bei Obamas Wahlkampagne spielten soziale Medien eine wichtige Rolle. Die Präsenz hat Obama aufrecht erhalten und weitet sie nun für den beginnenden neuen Wahlkampf offenbar sogar weiter aus.
Nun hat das Weiße Haus auch eine Wahlkampfseite auf Google+ offenbar in Vorbereitung auf die demnächst zu haltende Adresse „State of the Union“ eingerichtet. Google+ ist damit das jüngste Netzwerk, das für den Wahlkampf genutzt wird. Auf Facebook und anderen Netzen gibt es schon länger eine starke Präsenz und kürzlich wurde sogar Instagram mit einbezogen.
Die Wahlkampfseite von Obama auf Facebook hat 24 Millionen Follower und auf Twitter folgen ihm 12 Millionen User.
Das Weiße Haus hat als eine besonders interessante Funktion in Google+ die Hangouts genannt, die Google kürzlich verbessert und erweitert hat. „Auf unserer Google+ Seite werden wir regelmäßig ‚Weißes Haus Hangouts‘ mit Mitgliedern der Administration über eine Reihe von Themen abhalten. Einige Google+ User werden jeweils dazu eingeladen mit unseren Politikexperten zu diskutieren“, gab das Weiße Haus bekannt.
Die Idee von Hangouts mit Obama ist sicher ziemlich cool. Allerdings ist noch nichts darüber bekannt wann der erste stattfinden soll und in welchen Abständen weitere folgen werden.