(19.05.2011, 15:30) Echtzeitinformationen, wie sie via Twitter und Co. zu verfolgen sind, sind für die Arbeit eines Journalisten von großer Bedeutung. Die steigende Nutzung von Social Media als Informationsquelle belegt nun auch die Studie Digital Journalism von Oriella PR.
Aus der Befragung von fast 500 Journalisten aus 15 Ländern stellte sich heraus, dass Twitter allen voran von 47 Prozent der Befragten für journalistische Zwecke verwendet wird. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 14 Prozent. Facebook hingegen rangiert hinter Twitter mit 35 Prozent und 10 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr.
Laut der Studie werden soziale Netzwerke aber nicht nur Newsquelle sondern auch zur Überprüfung von Informationen verwendet.
Dennoch stellen Twitter und Co. nicht zwingend die erste Anlaufstelle für Recherchezwecke dar. Nur vier Prozent der Befragten informieren sich im ersten Schritt über die Social Media Kanäle.
So bleiben PR-Firmen weiterhin Nummer eins unter den Newsquellen, wie 61 Prozent der Umfrage-Teilnehmer bestätigen.