Sportliche Athleten nutzen mobile Games zur Eigenvermarktung

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Sportliche Athleten nutzen mobile Games zur Eigenvermarktung

 

RockLive hat bereits drei mobile Spiele mit sportlichen Athleten zum Erfolg geführt. Das erste Spiele war Main Event mit Mike Tyson und das Zweite war Mad Tschad mit dem NFL-Spieler Chad Ochocinco, beide sind schon etwas länger auf dem Markt. Das neuste Spiel dreht sich um den Fußballstar Christiano Ronaldo und wurde vor rund einem Monat veröffentlicht. Der Erfolg dieser Spiele, der von Spiel zu Spiel zugenommen hat, hat andere Sportler zur Nachahmung inspiriert.

 

(29.12.2011; 14:15) Heads Up with Chrstiano Ronaldo, ein mobiles Spiel in dem der portugiesische Fußballstar auftritt, ist nach nur einem Monat im iTunes App Store bereits ein Hit. Das Spiel wurde von RockLive entwickelt. Seit seiner Veröffentlichung am 4. Dezember haben User mehr als 225 Millionen Minuten damit verbracht dieses Spiel zu spielen, dies gaben die RockLive Mitbegründer John und Sam Shahidi bekannt. In der vergangenen Woche war es das Top-Spiel im App Store in der Kategorie Sport.

 

Heads Up ist das jüngste iOS Spiele im Arcade-Stil der RockLive Linie in dem prominente Sportler vertreten sind. Das Unternehmen stellt die Turmspitze einer aufstrebenden Branche dar in der sportliche Athleten sich selbst mit Hilfe der mobilen Plattformen selbst vermarkten. Im November veröffentlichte der Spieleentwickler RockLive Mad Tschad in dem der beliebte NFL-Spieler Chad Ochocino die Hauptrolle spielt. Dieses Spiel folgte dem im März erschienen Spiele Main Event mit Mike Tyson. Für 2012 sind weitere Titel mit dem NBA-Punktekönig Durant sowie dem Olympiasieger Usain Bolt geplant.

 

Die Shahidi Brüder erklärten, dass aufgrund des guten Erfolgs der Spiele mit Chad, Mike und jetzt auch mit Christiano sich viele Berühmtheiten bei ihnen melden und ein mobiles Spiel mit ihrem Gesicht wollen. Das Argument der Stars ist, dass sie sich zwar auf Twitter gut verkauft hätten, doch ihr Wert durch ein eigenes mobiles Spiel noch mehr gesteigert werden würde.

 

Die Spiele von RockLive sind keine realistischen Simulationen, die normalerweise die zentrale Basis für die meisten Sportspiele sind. In Mad Chad, das mittlerweile von mehr als einer Million Usern gespielt wird, helfen die Spieler der Comicversion von Ochocinco dabei eine verlorene Haustaube zu finden. In Main Event boxen die Spieler mit Cartonversionen von Berühmtheiten, wie Tyson oder DJ Pauly D. Dieses Game wird mittlerweile von mehr als 2 Millionenen Usern gespielt. In Heads Up versucht man mit der Comicversion von Ronaldo durch Kopfbälle Punkte zu sammeln.

 

Die Gründer von RockLive erklärten, dass durch die Einführung von Heads Up ein wichtiger Schritt vorwärts getan worden ist, denn mit dem neuen Spiel wurde bereits mehr Umsatz erzielt, als mit den beiden Spielen Mad Tschad und Main Event zusammen. RockLive veröffentlichte gleichzeitig mit dem Spiel eine vollwertige soziale Plattform. Mit dieser möchte das Unternehmen den Usern die Chance geben, mit Twitter- und Facebook-Verbindung zu konkurrieren, indem sie sich ein Spielerprofil erstellen können und in einer öffentlichen Rangliste vertreten sind. Eine API für Dritt-Anbieter-Entwickler ist für 2012 geplant. Laut den Shahidis werden 30% der Spielzeit für die sozialen Komponenten verwendet.

 

Der Spielentwickler RockLive arbeitet eng mit dem Athleten zusammen um die Spiele zu entwickeln. So half Tyson beim Design einiger Charaktere für Main Event und Ronaldo äußerte den Wunsch seinen Golden Retriever in Heads Up vorkommen zu lassen. Die schlagartige Popularität der entwickelten Spiele gibt den Shahidis die Möglichkeit sich auszusuchen, mit wem sie zusammen arbeiten wollen und mit wem nicht.

 

Für diese Spiele wurden keine traditionellen Marketingmaßnahmen getätigt, sondern stattdessen setzte das Unternehmen auf einen Komplementäreffekt. RockLive nutzte die Beziehung der Stars in den anderen sozialen Medien aus um die Follower zu erreichen. Bei Heads Up war dies nicht sehr schwer, denn Ronaldo ist mit mehr als 6 Millionen Followern auf Twitter enorm populär, ebenso verfügt er auf Facebook über mehr als 37 Millionen Likes. Diese sozialen Beziehungen waren ein Segen für die Verbreitung der App, die nicht nur innerhalb der USA beliebt ist.

 

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