(23.02.2011, 12:36) Das Frankfurter Startup Dailyplaces ist ein neuer Akteur auf dem hart umkämpften Location-based Feld, die einen Check-In anbietet. Die App ist – wie seit kurzer Zeit Foursquare – in deutscher Sprache im App-Store und auf dem Android-Market verfügbar. Die Dailyplaces positionieren sich als soziale Empfehlungsplattform für Places und stellt die Empfehlungen eigener Freunde sowie lokaler 'Experten' in den Mittelpunkt – gemäß dem Firmenschlachtruf 'Your friends know where to go!'.
Dailyplaces ist im Dezember 2009 mit der Website und einer iPhone-App gestartet. 'Damals war unser Motto noch 'Location-based Microblogging'. In den letzten Monaten haben wir unsere Plattform kräftig überarbeitet und ein neues Gesicht sowie eine neue Ausrichtung verpasst', erklärt Stefan Pohl, Mitbegründer und Marketingverantwortlicher von Dailyplaces.
Folgendes Problem will Dailyplaces lösen
Man ist auf der Suche nach einem schönen Café. Natürlich kann man jetzt bei Google oder Qype nachschauen. Letztendlich erhält man aber zu viele Ergebnisse, die einem entweder Suchmaschinen oder anonyme User vorschlagen. Die Dailyplaces-App konzentriert sich auf Empfehlungen von Freunden und nicht Bewertungen von fremden Nutzern. So erhält man einen Überblick darüber, was die eigenen Freunde mögen oder nicht mögen und kann eigene Empfehlungen abgeben.
Pohl: "Wir sind dabei, soweit wir das wissen, der einzige Dienst weltweit, der für die Bewertung von Places den von Facebook berühmten Like-Button verwendet und einen Dislike hinzufügt. Zusätzlich können die Nutzer natürlich auch an einzelnen Places einchecken sowie Tipps und Posts an den einzelnen Places veröffentlichen und an Twitter oder Facebook senden." Der Nutzer erhält eine dynamische Timeline, bei der Places unmittelbar an die Benutzer herangetragen werden. Es soll quasi ein sozialer Austausch stattfinden. Letztendlich geht es dabei nicht nur um das Kaffee um die Ecke, sondern auch um die Lieblingskneipe, den Zahnarzt etc.
Ebenfalls integriert wurde eine Spiele-Komponente, die sich recht deutlich von dem herkömmlichen Bürgermeister-, Präsidenten- oder Abzeichenprinzip der anderen Anbieter unterscheidet. Dailyplaces-User verdienen durch ihre Check-Ins Credits, wobei die Anzahl der verdienten Credits von einigen Faktoren ab wie der Entfernung zum letzten Check-In abhängt. Mit diesen Credits kann man sich Anteile an Places kaufen. Sobald man Anteilseigner an einem Place ist, erhält man für jeden Check-In (ob eigene oder fremde) an diesem Place einen Credit als Dividende.

