(Köln, 21.8.2010) Das DIM Deutsches Institut für Marketing GmbH befragte 104 Experten, die aus der Xing Gruppe Marketing/Wissen und aus den Empfängern des Newsletters des Instituts rekrutiert wurden. Obwohl unter den Top-15 meistbesuchten Webseiten Facebook bereits Rang 2, YouTube Rang 3, Wikipedia Rang 6, Blogger Rang 7, Twitter Rang 11 und MySpace Rang 14 einnehmen, bewerteten noch immer 39,4 Prozent der Befragten die Rolle von Social Media Marketing (SMM) als gering oder sehr gering.

Allerdings erwarten rund 70 Prozent der Befragten, dass die Bedeutung von SMM zunehmen wird. Die Wahrnehmung ist allerdings recht zwiespältig, da nur rund die Hälfte der Befragten der Aussage „SMM ist ein vielversprechendes Tool“ zustimmten. Selbst diese erwarten aber nur ein moderates Ansteigen der Budgets für SMM, während immerhin rund ein Viertel gar keine Investitionen erwarten.

Bei der Frage nach der Wertigkeit der einzelnen Instrumente führen professionelle und soziale Netzwerke wie Xing, LinkedIn oder Facebook mit 71,8 Prozent ganz klar. Überraschend wie gering die Bedeutung von Gaming mit nur 7,7 Prozent der Nennungen eingeschätzt wird.

Die Branchen unterscheiden sich wenig überraschend sehr deutlich in ihrer Einschätzung der Bedeutung von SMM. Affine Sparten wie etwa IT, E-Commerce oder Medien stufen die Bedeutung von SMM weit höher ein als etwa Industrie oder Finanzdienstleister, die noch immer auf das klassische Instrument der Beratung setzen.
Bei den Zielen des SMM nannte eine Mehrheit eher solche allgemeiner Natur wie Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit (74 Prozent), verbessertes Marken- und Produktimage (70 Prozent), Steigerung des Website-Traffic (55 Prozent) oder Verbesserung der PR (54 Prozent). Aber nur 38 Prozent erwarten sich eine Steigerung der Umsatzerlöse und gar nur 20 Prozent eine Verringerung der Akquise Kosten.
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Suchbegriffe: Social Media Marketing, Facebook, Xing, Twitter