(12.12.2011; 10:00) Seit der Einführung von Google Maps, finden Nutzer dorthin wo sie hin müssen. Was aber, wenn man gar nicht weiß wohin man will oder was man unternehmen soll? Für Unentschlossene oder gar Ratlose soll jetzt Schemer die passende Antwort liefern.
Schemer ist eine Plattform auf der User Empfehlungen zu Aktivitäten abgeben können und mit anderen Unternehmungen planen können. Angefangen bei Buchempfehlungen, Spaziergängen, Parties, bis hin zur Frage, ob man eine Firma gründen soll. Alles ist möglich und kann durch andere Nutzer kommentiert werden.
Die Darstellung von Aktivitäten wird bei Schemer nach Relevanz sortiert. Individuell kann man auch in Unterkategorien wie zum Beispiel "In der Nähe" erkunden, was Freunde vorhaben. Die Software lernt über die Zeit dazu, welche Interessensschwerpunkte der jeweilige Nutzer hat. Dadurch werden über die Zeit die passenden Vorschläge optimiert und angepasst.
Nutzer von Scheme werden dazu ermutigt, sich nicht durch die Profilseiten verschiedener Freunde zu suchen, sondern selbst aktiv zu werden und in der realen Welt etwas zu unternehmen. Ob alleine oder mit Freunden ist dabei nicht von Interesse. Der Grundgedanke der Entwickler ist, den Nutzern eine interaktive Plattform zu bieten auf der man sich informieren und inspirieren lassen kann.
Angenommen man selber spielt gerne Tennis aber es fehlt einem der Trainingspartner dazu oder man weiß keine gute Halle zum trainieren - Schemer informiert einen über mögliche Aktivitäten, zeigt stattfindende Turniere in der Nähe an und Personen, die selbst auch gerne Tennis spielen.

Die Plattform soll nach der Einladungsphase für jedermann zugänglich sein. Einfach mit dem Google+ Account, ein anderer geht nicht, anmelden und stöbern. Nachrichten bekommt man direkt auf seine Google-Mail-Adresse zugeschickt. Wie bei Google+ kann man Personen in Kreise ziehen und sie in Freunde, Familie und dergleichen unterteilen.
Beachten sollte man, dass Einträge, sogenannte Schemes, für alle öffentlich sind, wobei auch eine Einschränkung auf bestimmte Kreise möglich ist.
Derzeit ist es noch nicht möglich, dass man Aktivitäten in den Google-Kalender integrieren kann, was aber bis zum Start der offiziellen Version sicher korrigiert wird.
Für Firmen haben sich die Entwickler auch neue Möglichkeiten einfallen lassen, um Fans leichter zusammen zu bringen. Es gibt bereits Kooperationen mit Unternehmen wie Bravo, Entertainment Weekly, Food Network, National Geographic und Zagat.
Wann die Betaversion abgeschlossen sein wird, ist noch nicht bekannt. Auch Vermutungen, dass die Plattform in Google+ integriert wird sind unbestätigt.