(15.09.2011, 09:50) Im Netz finden sich Unmengen an Seiten über Reisen, deren Planung und Begleitung. Oftmals geht die Berichterstattung über bestimmte Orte leider in Richtung Marketing und Touristenanwerbung. Mittlerweile lassen sich einige praktische Startups finden, darunter Triposo und Gogobot. Doch während diese Seiten und Apps sich dem gängigen Reiseinformationsservice annähern, setzt Trippy auf die Empfehlungen und Beiträge von vertrauenswürdigen Quellen: Freunden.
Ähnlich den sozialen Netzwerken wie Facebook gibt es bei Trippy eine Plattform. Darüber kann der User einsehen, welche Freunde welche Orte und Städte bereits besucht haben, weil sie dort hingereist sind oder in diesem Ort gelebt oder studiert haben. Mit einem Klick Empfehlungen abgeben sowie Kommentare hinzufügen zu können, erinnern dabei stark an Facebook.
Trippy setzt darauf, dass es um einiges wirkungsvoller ist, Reiseinformationen von Freunden als von Fremden zu erhalten, was angesichts der hohen Anstrengungen in Werbemaßnahmen und Falschinformationen im Web nur schwer zu bestreiten ist.
Auf Trippy können User Orte hinzufügen, welche sie für eine Reise oder einen Trip in Erwägung ziehen. Diese können von Freunden wiederum kommentiert werden. Außerdem kann die Reiseplanung mit Trippy erheblich erleichtert werden. So schlägt Trippy die am meist empfohlenen Orte vor und konvertiert dies direkt in einen Reiseplan. Trippy soll dabei über Anteile von Einnahmen der Hotels und Dienstleistungen finanziert werden, die über Trippy gebucht worden sind.