(24.3.2011, 21:20) Viele Online Shops vergessen in ihrem Eifer etwas über die Besucher zu erfahren, dass ihr vornehmstes Ziel das Verkaufen ist. Konversionsraten sind ohnehin nicht allzu hoch. Wenn man Besucher eines Online Shops gleich zu Beginn zu einer Registrierung zwingt, erreicht man nur, dass man Käufer verliert.
Ein neue Studie von Janrain und Blue Research zeigt, dass 75% der Besucher nicht bereit sind ihre Daten bekannt zu geben, bevor sie sich zu einem konkreten Kauf entschlossen haben. Die Untersuchung wurde bei 657 Online Shoppern in der Weihnachtszeit 2010 durchgeführt.
Nur 25% waren bereit, die Registrierung durchzuführen. Aber auch Registrierungen führen nicht zu sinnvollen Daten, denn immerhin 76% gaben an, dass sie unvollständige oder falsche Angaben machen. Von denen, die sich registrieren, verlassen immerhin 45% die Webseite wieder, wenn sie ihr Passwort vergessen haben und verzichten darauf die Sicherheitsfrage zu beantworten.
Daraus geht ziemlich deutlich hervor, dass der Zwang zur Registrierung für den Umsatz kontraproduktiv ist und ohnehin nur begrenzt brauchbare Daten produziert. Aber immerhin 66% wären bereit sich mit einem Social Sign-In, also über eines der Plug Ins von Social Networks wie Facebook, Twitter oder Google anzumelden. Diese User sind sogar eher bereit die Seite wieder aufzusuchen und es stellte sich auch heraus, dass sie im Schnitt mehr ausgeben.
