(07.06.2011; 14:00) Das Internet ist fixer Bestandteil unseres Lebens und beeinflusst dieses sehr. Eine falsche Aussage über Twitter oder Facebook kann gravierende Folgen im Echtzeitleben nach sich ziehen. So erging es einem Mann in Malaysia, der den Chef seiner Frau über Twitter beleidigte und dafür verklagt wurde.
Die Strafe für dieses Vergehen ist eine öffentliche Entschuldigung, aber nicht irgendwo, sondern im Internet. Dort wo das Verbrechen, wenn man so will stattgefunden hat soll, auch Buße getan werden. Dafür muss der Mann sich auf Twitter entschuldigen, aber nicht nur einmal, sondern 100 Mal. Für diese Entschuldigungen hat der Mann drei
Tage Zeit.
Diese Strafe erinnert daran, dass Schüler in früheren Zeiten etwas an die Tafel schreiben mussten und zwar solange bis sie verinnerlicht hatten, dass sie dies nie wieder tun dürfen. Dieses antiquierte Prinzip wurde von einem malaysischen Richter jetzt ins 21. Jahrhundert geholt. Da fragt man sich doch was als nächstes kommt?