NCF-Payment bei Sparkassen

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NCF-Payment bei Sparkassen

 
 

Die Sparkasse plant bereits in diesem Jahr die NFC-Zahlung umzusetzen, mit der es möglich sein wird, kontaktlos zu bezahlen. Damit sollen nicht nur Kunden, sondern auch Unternhemen Vorteile entstehen. Andere Finanzdienstleister werden dem neuen Trend ebenfalls bald nachkommen.

 

(04.01.2012, 16:00) Bald werden Sparkassen-Kunden mit ihrer Karte kleine Einkäufe nicht nur bargeld- sondern kontaktlos bezahlen können. Beträge unter 20 Euro werden dabei abgebucht, ohne dass dafür eine Unterschift oder die Eingabe einer PIN erforderlich wäre – und zwar durch einfaches Hinhalten der Karte vor ein Lesegerät. Im August soll dabei die bundesweite Einführung in Deutschland vor sich gehen. Noch in diesem Jahr werden 16 Millionen der insgesamt 45 Millionen Sparkassen-Karten ausgetauscht. Die restlichen werden in weiterer Folge für den kontaktlosen Zahlungsvorgang umgerüstet.

Die Zahlfunktion wird dabei mittels NFC (Near Field Communication) möglich, mit welchem Daten übertragen werden können, indem Geräte – oder in diesem Fall Karte und Lesegerät - sich in einer bestimmten Nähe zueinander befinden. Die Bezahlung wird somit wesentlich schneller und unkomplizierter erfolgen. Kosten sollen dem Kunden dafür keine enstehenen.

Natürlich erhofft man sich dadurch aber nicht nur eine effizientere Bezahlungsform für den Kunden, sondern mehr Umsatz. Dies soll vor allem durch kürzere Wartezeiten beim Einkauf erreicht werden. Geht es schneller, können Kunden nämlich mehr kaufen. Vorteile werden also nicht nur für Konsumenten sondern auch für Unternehmen gesehen.

Ein Manko der neuen Bezahlungsart ist, dass die Beträge, die der Karte gutgeschrieben werden, nicht auf den einzelnen Konten der Kunden angezeigt werden. Dafür wären nämlich eigene Konten erforderlich, die man bisher nicht einrichten möchte. Auf dem Smartphone oder über den Kartenleser wird man aber die Möglichkeit haben in die letzten 15 Bezahlungen sowie in die letzten drei Karten-Aufladetransaktionen Einsicht zu nehmen. Dennoch problematisch, wenn man nicht an die neue Zahlart gewöhnt ist und somit leicht den Überblick verlieren kann - insbesondere bei so einfacher Handhabung. Aufgeladen werden können die Karten übrigens mit einem Maximum von 200 Euro.

Andererseits ist die Bezahlung mit dem neuen Verfahren nicht gefährlicher als die anderen Arten der Kartenzahlung, wobei keine Kundeninformationen oder Namen an den Handel weitergegeben werden.

Ein Pilotversuch wird im Raum Hannover, Braunschweig und Wolfsburg voraussichtlich im April starten. Bundesweit kann am Beginn bereits bei Thalia, Esso, Hussel und Appelrath-Cüpper kontaktlos bezahlt werden.

Auch Mastercard und Visa sollen bereits angekündigt haben, auf den Zug aufzuspringen, wobei hier mit den Systemen „PayPass“ bzw. „Visa payWave“ bezahlt werden kann.

In Zukunft soll die NFC-Bezahlung auch noch weiter mit der Smartphone-Nutzung kombiniert werden. Vorgesehen sind neben dem Aufladen der Karte auch das mobile Zahlen mittels Handy. So soll es etwa möglich werden, mit der Karte zu bezahlen, indem man diese auf das Smartphone eines Verkäufers legt.

 

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