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Mitarbeiter pfeifen auf Social Media Firmenregeln, um Produktivität zu maximieren

 
 

Einer internationalen Studie zufolge nutzen Mitarbeiter Social Media und mobile Geräte auch entgegen der IT-Richtlinien des Unternehmens. Der Grund: Um möglichst effizient arbeiten zu können.

(29.12.2010, 09:58) "Regeln werden gemacht um gebrochen zu werden", sagt man. Und in diesem Fall stimmt es zum Teil, denn auf die Frage, warum sich Mitarbeiter über firmeninterne Regeln hinwegsetzen, sagen zwei von fünf Mitarbeiter (41 Prozent): "Um im täglichen Job produktiv arbeiten zu können." Auf der anderen Seite weiß beispielsweise knapp ein Viertel der Anwender (24 Prozent) gar nicht, dass solche Regeln überhaupt existieren. Im umfassenden Cisco Connected World Report wurden mehr als 2.600 Anwender und IT-Entscheider in 13 Ländern befragt. Ergebnis: Fast die Hälfte der Arbeitnehmer (47 Prozent) hält sich weder bei mobilen Endgeräten noch bei Twitter, YouTube & Co. an die geltenden Richtlinien ihrer Firma.

Wichtigstes Ziel der Studie ist ein besseres Verständnis der aktuellen Herausforderungen, die sich aus dem Wandel der Arbeitswelt in Richtung Flexibilität und Mobilität ergeben.

 

Pauschale Verbote sind der falsche Weg

Dass sich das digitale Zeitalter weder aufhalten lässt noch der digitale Lifestyle sich auf Dauer nicht in ein Regel-Korsett zwängen lässt und Unternehmen stattdessen über ein flexibles Policy-Enforcement nachdenken sollten, weiß auch Acel Föry, Architekturverantwortlicher für Borderless Network bei Cisco DACH. Damit erreiche man, dass Kommunikation ungehindert über Standort-, Geräte- und Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht und gleichzeitig den wachsenden Sicherheitsanforderungen umfassend Rechnung trägt. Diesem Ziel dient die Borderless Network-Architektur von Cisco. Die Verbreitung von Social Media in Unternehmen sei (und sollte) nicht aufzuhalten sein, denn mit der Etablierung von auf Social Media basierender Medien entstehen für die Wirtschaft attraktive Kommunikationskanäle, die in allen Branchen genutzt werden können.

 

Weitere Erkenntnisse

82 Prozent der Firmen haben dezidierte Nutzungsrichtlinien für Video- und Web 2.0-Portale sowie mobile Geräte unterschiedlicher Art. Allerdings hält mehr als die Hälfte (64 Prozent) aller Anwender das bestehende Regelwerk für verbesserungsbedürftig. Und nur in 16 Prozent der Unternehmen werden Richtlinien einmal im Monat an Anwender kommuniziert. Quartalsweise informieren 35 Prozent, einmal im Jahr nur 32 Prozent der Unternehmen.

 

Prognosen

68 Prozent der IT-Entscheider weltweit erwarten, dass Videokommunikation in ihrem Unternehmen künftig an Bedeutung zunehmen wird. Allerdings erfüllen im globalen Durchschnitt nur 59 Prozent der Firmen die technischen Voraussetzungen dafür. In Indien sind es fast sogar 87 Prozent. Frankreich mit 40 Prozent sowie England und Deutschland jeweils mit 45 Prozent haben in dieser Hinsicht eindeutig Nachholbedarf.

In diesem Zusammenhang verspricht die Borderless Network-Architektur von Cisco ein übergreifendes Richtlinienmanagement für beliebige mobile und stationäre Endgeräte unabhängig vom jeweiligen Standort sowie bandbreitenseitig optimale Bedingungen für produktivitätssteigernde Collaboration-Anwendungen.
 

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