(7.12.2010, 16:05) Nun hat auch Visa die Möglichkeit von Zahlungen an WikiLeaks suspendiert. Heute in der früh hatte Mastercard das gleiche bekannt gegeben. Am Monat hatte die Schweizer Postbank Swissfinance das Konto gesperrt und vorige Woche der Internet-Bezahldienst PayPal.
Die Begründungen ähneln einander stark. Als Grund für das Vorgehen von Mastercard nannte ein Sprecher eine interne Regel. Demnach würden Kunden gesperrt, die „illegale Handlungen direkt oder indirekt unterstützen oder erleichtern“. Visa würde die Natur der Geschäfte untersuchen und ob diese den Visa Geschäftsbedingungen widersprächen.
Wie man noch spenden kann, aktualisiert WikiLeaks über seine Schweizer Adresse http://wikileaks.ch/support.html laufend.
Die Veröffentlichung der Dokumente auf WikiLeaks wird ungeachtet dieser Probleme und der Verhaftung fortgesetzt, wie WikiLeaks-Mitarbeiter in Tweets mitteilen. Heute sollen Dokumente drankommen, die 300 Orte enthalten, die den USA besonders schützenswert erscheinen.
Die Verhandlung gegen Julian Assange wurde auf den 14. Dezember vertagt und er beliebt weiter in Haft, wie Sky News meldet. Er hat seiner Auslieferung an Schweden widersprochen.
In der Zwischenzeit ist Julian Assange beim Voting von Time Magzine für die „Person of the Year“ ziemlich klar in Führung gegangen. Beim Einfluss führt er klar mit 90 von 100 möglichen Punkten und mit über 245.000 Votings auch bei den abgegebenen Stimmen.

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