(05.01.2012, 16:30) Obwohl die Aufmerksamkeit derzeit vor allem auf mobile Geräte gerichtet ist und diese zu den höchsten Verkaufszahlen führen, sind gleichzeitig auch All-in-One-PC-Lösungen immer beliebter geworden. Der Markt dafür hat sich immer starker weiterentwickeln können und führt zu stabilen Ergebnissen für PC-Hersteller. Bei Apple werden diese Ergebnisse zu größten Teil vom Apple iMac getragen.
Nach einer Studie von DisplaySearch sind im vergangenen Jahr insgesamt 14,5 Millionen All-in-One-Rechner verkauft worde, was im Vergleich zu 2010 einen Anstieg von 39 Prozent darstellt. Der Markt für All-in-One-Lösungen scheint somit, abseits von jenem für mobile Geräte, zu boomen. Besonders Apple konnte dem Hype Einiges abgewinnen: Ein Drittel aller verkauften Geräte wurde von Apple hergestellt, was dazu führt, dass Apple derzeit der größte Produzent von All-in-One-PCs der Welt ist.
Vor allem Apples iMac kann bei den Verkäufen punkten und schlägt den Mac Mini und den Mac Pro hier mit Leichtigkeit. Im vergangenen Quartal haben zwar mobile Mac-Versionen zu erstaunlichen 74 Prozent der Mac-Verkäufen beigetragen. Dennoch erreichte Apple aber auch bei All-in-One-PCs einen neuen Rekord.
An zweiter Stelle der Top-Hersteller von All-in-One-Computern steht Lenovo mit 22,7 %, gefolgt von HP mit 21,4 Prozent. HP wird auch auf der CES nächste Woche zwei neue Desktop-PCs vorstellen: Den HP Omni der eine All-in-One-Lösung mit einem 27-Zoll Bildschirm darstellen wird und der am 8. Jänner mit einem Preis von 1.200 Dollar an den Start gehen soll und der Pavilion HPE h9 Phoenix, der zu einem Preis von 1.150 Dollar zu haben sein wird.
Die Marktforscher gehen auch davon aus, dass noch zusätzliches Wachstum möglich und diesbezüglich noch lange kein Ende in Sicht ist. Der Markt für All-in-One-Lösungen scheint sich also, neben dem Markt für mobile Geräte, zu einer wahren Goldgrube zu entwickeln.