MAME für Google Chrome verfügbar

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MAME für Google Chrome verfügbar

 

Nachdem der kostenlose Arcade Emulator iMAME bald wieder aus dem App Store von Apple verschwunden ist, kann man ihn nun wieder nutzen: Google hat den Emulator für Chrome portiert, um damit eine Fallstudie für die Umsetzung des geplanten Native Clients zu erhalten.

 

(02.01.2012, 13:15) Wer sich noch an die MAME Arcade Emulator-App erinnern kann, die vor Kurzem im App Store veröffentlicht wurde und es bedauerte, dass man die Anwendung bald danach wieder entfernte, kann sich nun freuen: MAME wurde nun als Test für den eigenen Native Client für Google Chrome portiert und soll es ermöglichen, tausende Arcade-Klassiker direkt im Browser zu spielen. Zu den Spielen die mit dem Multiple Arcade Machine Emulator (MAME) genutzt werden können gehört so ziemlich alles - von Pac Man bis zu Burger Time.

Google plant mit dem „Native Client“ eine Basis zu schaffen, die es Entwicklern ermöglicht, Web-Anwendungen und Spiele zu erstellen, die nicht vom Betriebssystem abhängig sind. Browser-Games haben nämlich einen wesentlichen Nachteil: Die Performance leidet unter dem Umweg über den Web-Browser und es werden Plug-ins wie Flash oder Java benötigt. Mit dem Native Client soll dies nun der Vergangenheit angehören indem eine Web-Anwendung direkt auf dem Prozessor ausgeführt werden kann. Für die ersten nativen Spiele gibt es bereits Web-Umsetzungen und Programmierumgebungen.

Die Portierung von MAME soll nun als Fallstudie des Native Clients dienen. Einstweilen bietet man MAME über den Chrome Webstore mit dem Spiel Robby Roto an. Im Laufe der Zeit werden sich damit aber auch noch weitere Spiele nutzen lassen.

Die Umsetzung der Portierung gelang dem Google-Techniker Robert Muth, der die einzelnen Schritte detailliert dokumentierte. Insgesamt war dabei eine Anpassung von mehr als 1.200 Zeilen Code erforderlich, weshalb man die Umsetzung zu Recht als aufwendig bezeichnen kann.

  (Quelle: Google)

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