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Längst ist für Unternehmen Social Media zum Stellenmarkt der Zukunft avanciert und wird dazu genutzt, in direkten Kontakt zu potenziellen Bewerbern zu treten.

(17.01.2011, 10:39) Dass Unternehmen ihre Mitarbeiter verstärkt aus Sozialen Netzwerken wie Facebook und Xing rekrutieren, ist lange bekannt. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Bitkoms unter 1.500 Firmen aller Branchen bestätigt dies.

 

Danach veröffentlichten im Jahr 2010 bereits 29 Prozent aller Unternehmen offene Stellen in Online-Communitys. Im Jahr zuvor waren es erst 12 Prozent. „Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft“, sagte Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen, Informationen sammeln oder einen Teil ihrer Freizeit verbringen.“ Das wichtigste Medium für die Veröffentlichung von Jobangeboten sind allgemeine Online-Jobbörsen wie Stepstone oder Monster: Hier veröffentlichen 71 Prozent der Unternehmen offene Stellen. Es folgt die eigene Website, die von zwei Drittel aller Firmen genutzt wird. 55 Prozent der befragten Unternehmen schalten Stellenanzeigen in Printausgaben von Zeitungen. 23 Prozent der Firmen nutzen Branchenspezifische Online-Jobbörsen und 20 Prozent Print-Fachmagazine.

 

Neben Internet-Jobbörsen und der eigenen Homepage etablieren sich somit Soziale Netzwerke als dritter Online-Kanal bei der Personalsuche. Insbesondere große Unternehmen nutzen das Web 2.0 für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter. 58 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern veröffentlichen Stellenanzeigen in sozialen Netzwerken, während es bei KMU erst 29 Prozent sind. Unterschiede gibt es auch zwischen den Branchen: Bereits 41 Prozent der befragten IKT-Unternehmen nutzen das Web 2.0 bei der Personalsuche, aber erst 16 Prozent der Baufirmen. Die Personalabteilungen sind in den Sozialen Online-Netzwerken in der Regel mit eigenen Profilen zu Karrierethemen präsent.
 

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