(18.1.2012, 11:40) Mit Windows 8 will Microsoft endlich in dem boomenden Tablet Markt Fuß fassen. Intel hat dafür mit dem Clover Trail-W spezielle Chips entwickelt um endlich auch mitspielen zu können. Aber beide Unternehmen hinken dem Markt stark nach und müssen erst Aufholen.
Aber in den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass Kunden nur dann in Massen zum Kauf bereit sind, wenn der Preis stimmt. Und der stimmt offenbar erst im Bereich von 200 bis 300 Euro. Nun beichtet die taiwanesische DigiTimes, dass potenzielle Hersteller für das Wintel Tablet mit der Preispolitik von Microsoft und Intel gar nicht zufrieden sind. Mit den derzeit von Microsoft und Intel ins Auge gefassten Lizenzgebühren und Preisen, wären die Tablets nicht unter 600 bis 900 Dollar - in Europa die gleichen Zahlen in Euro - in den Verkauf zu bringen. Damit würden sich die Tablets bereits in der Preisklasse von ausgewachsenen Notebooks befinden.
Aber für Microsoft und Intel ist die Situation insofern schwierig, da niedrigere Preise für Tablet-System auch die Preise für Notebook Komponenten unter Druck bringen würden. Und damit wären wieder die Gewinnspannen gefährdet.
Windows 8 wird im Vergleich zum aktuellen Windows 7 deutlich besser für die Touch-Bedienung geeignet sein. Dafür hat Microsoft sein PC-Betriebssystem um die benutzeroberfläche von Windows Phone 7 erweiter. Die Metro-Oberfläche wurde auch für auf größere Displays angepasst. Mit den großen Schaltflächen, den sogenannten Kacheln, lassen sich Programme schnell starten und bedienen, zudem wird Windows 8 über einen eigenen App-Store verfügen. Neben Intel-Hardware unterstützt Windows 8 aber erstmals auch Prozessoren mit ARM-Architektur.