Eine neue Infografik, beruhend auf einer Studie von Jobvite, weist auf die Einflüsse von Facebook auf den Arbeitsmarkt und die Jobsuche hin und zeigt, dass gute Qualifikationen für den Wunschjob nicht immer ausreichen. Häufig werden Arbeitssuchende daher immer kreativer und nutzen soziale Netzwerke um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden.
Maßnahmen um soziale Netzwerke für die Jobsuche zu nutzen reichen vom Verwenden desselben Profilbilds in allen sozialen Netzwerken bis hin zum Hinzufügen des Wunschunternehmens, um über sämtliche Neuigkeiten der Firma up-to-date zu sein.
Die Studie, bei welcher mehr als 1.200 Personen befragt wurden, zeigt, dass rund 18,4 Millionen Amerikaner angeben, ihren Job durch Facebook gefunden zu haben. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass sie in etwa der Einwohnerzahl des Bundesstaates New York entspricht.
Berücksichtigt werden muss natürlich, dass die Zahlen der Infografik bzw. der Studie aus den Staaten stammen. Die Situation in Österreich und Deutschland kann durchaus eine andere sein, wobei sich diese aber sehr wahrscheinlich in eine ähnliche Richtung entwickeln wird. Daher ist es sicherlich interessant, einen Blick auf die Zahlen zu werfen, um einen Eindruck von der Bedeutung sozialer Netzwerke für den Arbeitsmarkt zu bekommen.
Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie gehören:
· Eine von sechs Personen gibt an, Facebook genutzt zu haben, um einen Arbeitsplatz zu finden.
· Die Nutzung von Social Networks für die Arbeitsplatzsuche hat im letzten Jahr um 5 Prozent zugenommen.
· Knapp 9 von 10 Jobsuchenden haben zumindest ein Profil in einem sozialen Netzwerk.
· Knapp 50 Prozent aller Jobsuchenden haben im letzten Jahr zumindest eine Facebook-Aktivität im Zusammenhang mit der Jobsuche genutzt.
· Einer von fünf Jobsuchenden hat seinem Account im letzten Jahr berufliche Informationen hinzugefügt.
· 16 Prozent erhielten eine Jobempfehlung von einem Facebook-Freund.
