Im Test: Moneysaver Radardroid warnt vor Radargeräten

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Im Test: Moneysaver Radardroid warnt vor Radargeräten

 
 

Die App für den eiligen Autofahrer kann ganz ordentlich Geld sparen helfen. Sie warnt vor allen Arten von Radargeräten und macht auf Geschwindigkeitsbeschränkungen aufmerksam.

(27.11.2010, 21:15) Sie, geneigte Leserin und und Leser, und ich – wir benötigen diese App eigentlich gar nicht, denn wir halten uns ohnehin an alle Verkehrsregeln. Dennoch, Euro 2,99 sind für den Fall der Fälle wohlfeil.

 

Ich habe Radardroid Pro gestern von pdassie.de App Market heruntergeladen. Erzeuger ist eine spanische Firma. Die App ist im Grunde genommen eine Datenbank mit den bekannten Positionen aller fix installierten und mobilen Radargeräten sowie der Section Controls. Am Screenshot sieht man sehr schön sowohl die fest installierten Geräte, die mobilen und die durch die Ampeln gekennzeichneten Section Controls

 

Die Geo-Locations der Radargeräte wird einfach über Google Maps gelegt und wenn man die voreingestellte Distanz zu einer Radarfalle unterschreitet, erhält man Warnungen samt einer Angabe, was die in diesem Bereich erlaubt Höchstgeschwindigkeit ist. Die Ausgabe erfolgt als Sprachmeldung, wobei offenbar die Text-to-Speech Funktion von Android genutzt wird. Über die Karte wird eine Warnung überlagert mit den wesentlichen Informationen.

 

 

Wenn man die App installiert hat, sollte man als erstes die Warndistanzen von einem Kilometer auf 200 bzw 100 Meter heruntersetzen, sonst wird man innerhalb von Städten dauernd gewarnt, denn innerhalb eines Kreises von 2 km ist zumindest in Wien immer mindestens ein Radargerät. Offenbar berücksichtigt die App nicht, auf welcher Straße und in welche Richtung man fährt.

 

Abgesehen davon ist die App sicher nützlich – für den Fall, dass man einmal eine Geschwindigkeitsbeschränkung übersehen soll, versteht sich. Ich habe jedenfalls dadurch Radargeräte entdeckt, von denen ich bisher nichts wusste.

 

Übrigens noch eins: Die gefahrene Geschwindigkeit wird jedenfalls wesentlich exakter angezeigt als mit dem bordeigenen Tacho.

 

 

Die Datenbank ist natürlich bei den mobilen Geräten nicht besonders akkurat. Die werden offenbar an allen Plätzen angezeigt, wo einmal eines stand. Etwas unklar ist auch die Unterscheidung zwischen mobilen und Rotlichtgeräten – was auch immer das sein mag.

 

Etwas störend fand ich, dass die Ansage gnadenlos auch in ein Telefonat hineinfunkt. Das müsste man doch ganz einfach unterbinden können.

 

Fazit:

Radardroid ist eine durchaus nützliche App, obwohl bei den mobilen Radargeräten zu viele Standorte in der Datenbank sind. Das Ding beim Fahren mitlaufen zu lassen ist sicher kein Fehler.

 

 

Preis: kostenlose Lite vErsion, Euro 9,95 für die Vollversion

 

Bewertung:

+ sehr genau Position auf der Karte

+ ein echter Moneysaver

- keine Stummschaltung der Ansage bei Telefonaten

 

Bewertung:

Bedienung: ****

Funktionalität: ****

Design: *** (von je fünf Punkten)

 

Systemvoraussetzungen:

Android 2.0 oder höher

 

 

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