(24.06.2011, 12:15) MySpace ermöglichte es seinen Nutzern kostenlose Profile zu erstellen - nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen. Das kreative Gestalten seiner eigenen MySpace-Seite war lange Zeit ein beliebter Weg, um seiner Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. Seit 2008 macht allerdings Facebook MySpace immer mehr Konkurrenz.
Anscheinend machen sich viele Gedanken darüber, wie es mit MySpace weitergehen wird. Neuesten Berichten zufolge sollen sogar die Gründer der Community aufgehört haben, auf ihren Profilen ein regelmäßiges Update vorzunehmen. Grund genug für US-Medien um Spekulationen über einen möglichen Verkaufs wieder zu ventilieren.
Jahrelang war das besondere an MySpace der Musik-Schwerpunkt. Fans konnten über die Community mit ihren Lieblingsbands befreundet sein und so mit ihnen in Kontakt treten.
Tom Anderson ist einer der MySpace-Mitbegründer und seit Jahren, der erste Freund nach dem Erstellen eines MySpace-Profils. Sein letztes Status-Update postete er am 1. März: “keep up with what´s hot on MySpace“.
Schon vor einiger Zeit kam der erste Rettungsversuch, als eine Synchronisation mit Facebook vorgenommen wurde. Die neue Funktion erlaubte es Usern ihre Links, Statusupdates, und Fotos auch auf Facebook zu posten. Auch die Entwicklung einer „MySpace Music App“ – sie integriert die die MySpace-Seite eines Künstlers mit seiner Facebook-Fanpage – sollte der Plattform zu Hilfe kommen.