Über das neue soziale Netzwerk "The Fridge" können die User eigene soziale Gruppen gründen. Die Facebook-Alternative soll gegenüber dem großen Bruder einige Vorteile bringen.
(Mountain View, 24.08.2010) Mit www.frid.ge startet heute ein neues soziales Netzwerk. Die Plattform – gegründet von Y Combinator – soll die Gründung von Gruppen ermöglichen und im Gegensatz zu Facebook mehr Privatsphäre bieten.
Gruppenweise
Um "The Fridge" nutzen zu können, muss der User eine oder auch mehrere Gruppen gründen, in die er dann seine Freunde und Angehörigen einladen kann. Der Gruppengründer fungiert dabei als eine Art Administrator, der auch Gruppenmitglieder ausschließen und Einladungslinks blockieren kann. Sobald die Gruppe steht, können private Inhalte mit der ganzen Gruppe geteilt werden. Jedes Gruppenmitglied kann alle Postings, Fotos etc. von den anderen Gruppenmitgliedern einsehen. Dazu müssen die beiden User nicht einmal befreundet sein – die Mitgliedschaft in derselben Gruppe reicht aus. Gehört ein User jedoch nicht zu einer bestimmten Gruppe, weiß er nicht einmal etwas von ihrer Existenz. "Es gibt Schwächen von Facebook und dort setzten Konkurrenten an. Die Plattform stiftet aber zweifellos bei einigen Nutzen", so Ed Wohlfahrt, Inhaber Public Relations & Social Media , im Gespräch mit pressetext. "Trotzdem darf die Privatsphäre nicht vernachlässigt werden. Auch wenn User nur in Gruppen posten, kann es von jedem verwendet werden, denn jeder Nutzer hinterlässt einen digitalen Fußabdruck."
Entstanden ist "The Fridge" auf Basis der Vision von Mitbegründer Austin Chang, der ein soziales Netzwerk kreieren wollte, das sich von Facebook deutlich abhebt. Hier zählen nicht die Eins-zu-Eins-Verbindungen wie bei Facebook, sondern die Verbindungen einzelner Gruppen.