Google in education

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Google in education

 
 

Nach Apples Bekanntgabe in den Bildungssektor einzusteigen, veröffentlicht nun auch Google in seinem offiziellen Blog eine Mitteilung über ein Bildungsprogramm für eine neue, offene Welt des Lernens.

(27. 01. 2012; 11:30) Googlers sind diese Kategorie Mensch, die nie das Klassenzimmer verlassen haben. In einer Umgebung, in der Vorlesungen über Fiction bis hin zu Physik gehalten werden, findet auch stetig ein konstruktiver Dialog zwischen den Entwicklern statt. Daher dürfte es, laut der Aussendung von Google, auch keine Überraschung sein, welchen großen Stellenwert Bildung und Erziehung für das Unternehmen hat.

Der Grundgedanke für dieses neue Programm liegt darin, dass Google den Nutzern das Suchen und Finden, sowie das Lernen im Netz erleichtern möchte. Schüler, Lehrer und Eltern sollen mit diesem Programm einen leichteren Zugang zu neuen Technologien bekommen und auch lernen, damit umzugehen. Damit Schüler den Herausforderungen in einer globalisierten, digitalen Welt überhaupt gerecht werden können.

Das Programm baut auf drei Pfeilern auf: Lernen wieder zu etwas Magischem zu machen, innovative Gemeinschaften aufzubauen und die Basis und den Zugang zur Technologie aufzubauen und zu erleichtern.

Mit Workshops an Schulen und auch in Sommercamps für Jugendliche verschiedenen Alters, will man Schülern das Programmieren und Entwickeln von Source Codes, Applikationen und auch Webdesign näher bringen. Auch für Lehrer gibt es solche Fortbildungen und Camps. 

Auf der eigens dafür eingerichteten Seite gibt es Applikationen für Schüler, als auch für Lehrer. Unter der Kategorie Studenten, finden sich Programme und Wettbewerbe für Schüler unterschiedlicher Altersklassen. Bei den Lehrern findet sich ein reichhaltiges Angebot für Projektarbeiten und interaktive Lehrangebote.

 

 

Neben dem breit gefächerten Angebot für Applikationen, wurde auch vor kurzem bekannt, dass Google ein Abkommen mit drei US-Schulbezirken abgeschlossen hat, wonach in den nächsten Monaten über 27.000 Chromebooks an Schulen ausgeliefert werden sollen. Auf der Seite gibt es auch einen Link für Lehrer, die sich für den Einsatz von Chromebooks im Klassenzimmer interessieren. Auch wenn nach Aussagen einiger Erzieher Tablets von Schülern bevorzugt werden, zeigen sich Notebooks im schulischen Einsatz als praktikabler.

Es dürfte auch an diesem Bildungsprogramm liegen, dass Google+ nun seit Kurzem auch für Minderjährige zugänglich ist. Denn wie im Google EDU Report beschrieben, sollen Schüler künftig über Hangouts, sich zu Lerngruppen zusammenfinden können. Außerdem ist es mit youtube.com/schools möglich sich in diesen Hangouts beispielsweise online gestellte Mathestunden gemeinsam anzusehen und diese auch zu besprechen.

Die nach unten gesenkte Altersgrenze bei Google+ geht aber auch mit einigen zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen einher. So ist von vornherein eingestellt, dass nur die eigenen Kreise Meldungen von dem jeweiligen Nutzer sehen können. Sollte das in den Einstellungen anders konfiguriert werden, fragt das System nochmals nach. Damit versucht man die Jugendlichen zum Nachdenken zu bewegen und nicht leichtfertig Dinge zu posten. Auch bei Hangouts werden Jugendliche kurzerhand aus dem Chat geschmissen, wenn eine unbekannte Person den Chat betritt.

Mit diesen Änderungen und vor allem den Neuerungen rund um Googles EDU Report, tritt das Unternehmen direkt in Konkurrenz mit Apple. Das vor kurzem vorgestellte Bildungsprogramm rund um iTunes U und iBooks 2 musste aber seitdem harsche Kritik einstecken. Bedenken hat man hauptsächlich deswegen, da Apple nun entscheidet, welche Lerninhalte veröffentlicht werden und welche nicht.

Ob Google ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt sein wird, ist noch unklar.

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