(26.01.2012; 13:00) Google hat seinem Service Google Maps ein neues Feature hinzugefügt. Die User erhalten über die Karten nun Informationen zu Notfall-Situationen wie Überschwemmungen, Erdbeben und Schneestürme. Das Feature trägt den Namen Public Alerts und wurde vor kurzem gestartet.
Dieses Feature integriert Warnungen der amerikanischen, nationalen Ozeanographischen und Atmosphärischen Administration (NOAA), des nationalen Wetter Services sowie vom US Geological Survey (USGS) in die Karten. Mit der Suche nach einer Warnung, wie "Hochwasser" in der Nähe von bestimmten Orten werden sofort die entsprechenden Warnungen dargestellt. Die Informationen enthalten einen vollständigen Text der Ursprungsquelle sowie Diagramme über das Unglück. Weiters wird mit Hilfe der Wahrscheinlichkeitsrechnung berechnet, wie groß die Gefahr ist und wie lange sie noch andauern könnte.
Neben den aktuellen Partnern hat Google andere Agenturen dazu aufgefordert, mit dem Unternehmen im Zusammenhang mit diesem Feature zusammenzuarbeiten. Diese Agenturen können ihre Warnungen den Karten hinzufügen, solange diese das Common Alerting Protocol, ein Standardformat, das von vielen US-Behörden verwendet wird, nutzen.
Public Alerts ist im Moment noch auf die USA beschränkt, doch das Unternehmen arbeitet daran, weiteren Ländern den Zugang zu diesem Feature zu ermöglichen. Ebenso ist diese Funktion im Moment nur über die Online-Version des Service zugänglich. Wann die mobilen Anwendungen mit diesem Feature ausgestattet werden, ist noch unklar. Laut The Verge erhofft sich Google mit dem Hinzufügen von weiteren Ländern sowie weiteren Arten von Meldungen diese Warnung in Zukunft auch in anderen Google-Produkten wiedergeben zu können.
