(15.3.2011, 19:30) Der Stein von Rosetta brachte bekanntlich den Durchbruch bei der Entzifferung der altägyptischen Hieroglyphen, da die Inschrift auch in Griechisch und Demotisch verfasst wurde. So ähnlich ergeht es heute vielen Entwicklern mit den Daten von Örtlichkeiten. Viele sind in Foursquare, Google Maps, Tupalo und neuerdings auch in Facebook zu finden. Alle sind unvollständig und stimmen teilweise nicht mehr.
In seinem Blog kündigt Foursqare an eine Plattform schaffen zu wollen, über die alle Apps ihre Locations harmonisieren können. Foursqare hat im Laufe der Jahre eine Datenbank mir 15 Millionen Plätzen aufgebaut, die schon über eine halbe Milliarde Check Ins verzeichnet haben,
Eine ganze Reihe von Apps, nämlich Instagram, picplz, Foodspotting, eightbit.me, HootSuite, tweetdeck, Hashable, GroupMe und Venmo nutzen bereits die Schnittstellen von Foursquare um ihren Usern Daten und Bewertungen präsentieren zu können.
Nun will Foursquare seine APIs ausweiten und Restriktionen der Nutzung aufheben. Die Suche wird ermöglicht, es gibt Zugriff auf die Fotos und auf die Check In Informationen, ohne dass sich der Konsument über Foursquare identifizieren müsste.
Ob sich Google und Facebook an der Initiative beteiligen werden ist eher zweifelhaft. Aber es ist ein ermutigendes Zeichen für die Zusammenarbeit der Community der App-Entwickler vor allem auch angesichts der jüngsten Aktionen von Twitter, die genau in die andere Richtung zielen.