Die Anzeichen mehren sich, dass Social Networks krass überschätzt werden. Trotz hoher Nutzerzahlen bleibt der Einfluss auf Kaufentscheidungen sehr gering.
(2.4.2011, 16:20) Nach dem massiven Flop von Pepsi-Cola, das seine Marketingbudgets auf Social Networks verschoben hat und dafür mit einem Verlust von 5 Prozentpunkten beim Marktanteil bestraft wurde, fragt sich nun jeder, wie effektiv Marketing in sozialen Netzen wirklich ist.
Eine Studie von Goldman Sachs zeigt, dass der Einfluss sozialer Medien auf das Shoppingverhalten eher gering zu veranschlagen ist. Nur magere 5% lassen sich davon beeinflussen. Die größte Gruppe, nämlich 33%, lässt sich offenbar überhaupt nicht von Internet in ihrem Online Kaufverhalten lenken. Immerhin noch 31% beachten die Ergebnisse von Suchmaschinen.
Offenbar recht erfolgreich entwickelt haben sich Sites, die Vorschlage machen wie Groupon oder Tupalo, die auf immerhin bereits 27% kommen. Vor allem dieses Ergebnis zeigt, dass die User sozusagen auf die Umgebung reagieren. In Facebook ist man doch eher aus privaten und gesellschaftlichen Gründen. Wenn bei einer privaten Party oder einem Grillfest ein Keiler auftaucht, wird er wahrscheinlich auch keine besondern Erfolge erzielen.

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