Facebook will Ordnung in die Datenschutzrichtlinien bringen. Es handelt sich um eine vereinfachte Datenschutzerklärung und keine inhaltlichen Änderungen.
(07.03.2011, 12:49) Facebook plant die häufig als unübersichtlich kritisierten Datenschutz-Richtlinien im Hinblick auf ihre Transparenz zu vereinfachen. Die Hilfeseiten und Privatsphäre-Optionen bieten zu wenig Hilfe und die Datenschutz-Informationen seien nicht gebündelt an einem Ort abrufbar.
Nun machen sich die Verantwortlichen des Social Networks daran, den Usern eine vereinfachte Datenschutzerklärung zu liefern. Nicht darunter zu verstehen ist eine inhaltliche Änderung bei der Datenerhebung, sondern lediglich "der Versuch, die Funktionen der Datenschutzrichtlinien vereinfachter zu erklären."
Insbesondere soll über die Art und Weise, wie Facebook seine Daten nutzt, informiert werden. Zu den neuen Informationen zählen jene, die bisher nicht veröffentlich wurden, wie Daten von Kunden und Werbepartnern. So soll die Schaltung von Werbeanzeigen künftig besser auf den User abgestimmt werden. Ein Werbepartner klärt Facebook beispielsweise darüber auf, wie die Reaktionen der User auf bestimmte Werbung war, um die Wirkung der Anzeigen zu messen und nachfolgende zu verbessern. Diese Daten werden, so das Netzwerk, anschließend 180 Tage gespeichert.
Auch die vereinfachte Datenschutzerklärung lässt die Kritiker nicht verstummen, denn Facebook liefert nicht von sich aus Informationen an die User, dass neue Datenschutzrichtlinien eingeführt wurden. Wer am neuesten Stand gehalten werden möchte, muss den Like-Button auf der Facebook Site Governance anklicken.
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