(15.12.2011, 12:20) Mit Eye-Tracking-Studien kann ermittelt werden, welche Stellen auf Websites am häufigsten betrachtet werden und die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wichtig sind solche Ergebnisse natürlich in erster Linie für Webetreibende, die damit feststellen können, an welcher Stelle Anzeigen bestmöglichst platziert werden sollen, um gesehen zu werden.
Aber auch für Unternehmen, die Facebook-Seiten betreiben, können solche Informationen hilfreich sein, um ihren Webauftritt zu optimieren. Nach einer neuen Studie, die von Mashable in Kooperation mit Eye TrackShop durchgeführt wurde, zeigt sich, dass die Pinnwand das wichtigste Element der Facebook Seite ist und bei den Nutzern die größte Aufmerksamkeit erweckt. Mit Fotos, die auf der Pinnwand gepostet werden, wird die Aufmerksamkeit noch weiter gesteigert.
Wenig überraschend ist der oberste Eintrag jener, der das Interesse der Nutzer am ehesten erweckt. Unternehmen kann somit geraten werden, die Ansichtseinstellung "nur Beiträge der Seite" zu wählen, da man damit sichergehen kann, dass dieser erste Post, der am stärksten wahrgenommen wird, auch tatsächlich vom Unternehmen stammt. Speziell bei Seiten mit vielen Nutzerinteraktionen ist dies ratsam, da hier die eigenen Beiträge schnell nach unten rutschen und somit an Sichtbarkeit verlieren können.
Bilder
Die kleineren Bilder ober der Pinnwand wurden, mit 85 Prozent, ziemlich gut wahrgenommen. Allerdings zeigt sich, dass das Profilbild eindeutig in seiner Bedeutung überbewertet wird. Nutzer werfen zwar durchaus einen Blick darauf, allerdings ruft es bei weitem nicht die häufig angenommene Aufmerksamkeit hervor.
Wichtiger sind also jedenfalls die geposteten Inhalte und weniger die Bilder. Ausnahmen bestätigen aber wie immer die Regel. Bei Victoria's Secret etwa, stand das Profilbild - kaum verwunderlich - im Mittelpunkt des Interesses und auch bei Skittles konnte das Profilbild mehr Blicke an sich ziehen als ansonsten üblich (90 Prozent). Bei anderen Produktfotos, wie etwa einer Coca-Cola Flasche war die Aufmerksamkeit aber vergleichsweise (mit 57 Prozent) gering, weshalb man als generelle Regel festhalten kann, dass Bilder, die Gesichter zeigen, weitaus mehr Aufmerksamkeit erregen.

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