(26.12.2011, 20:00) Mit einer Facebook App lesen Statistiker des amerikanischen Präsidenten Barack Obama Daten der potentiellen Wählerschaft wie Wohnort, Alter oder sexuelle Orientierung aus. Damit soll man in der Lage sein, den Wahlkampf genauer steuern zu können.
Um Wahlen zu gewinnen ist vor allem eines wichtig: Die Wähler zu kennen um Wahlversprechen auf die Interessen der Bürger abstimmen zu können. Eine gute und vor allem genaue Statistik kann dabei helfen. Der derzeitige Amtsinhaber Barack Obama sammelt daher bereits seit Monaten Informationen über seine Facebook-Anhänger.
Obamas Wahlkampfmanager David Axelrod setzt deshalb Daten-Spezialisten ein, welche nicht nur statistische Daten auswerten, sondern auch ständig neue Datenquellen erschließen. Facebook ist dabei, wenig überraschend, eine wahre Fundgrube.
Um die Daten zu sammeln wurde eine eigene Anwendung entwickelt, die User anklicken können und damit auch der Sammlung ihrer Daten zustimmen. Auf der Pinnwand der Nutzer erscheint dabei ein Logo der Kampagne. Mit der App können auch andere Nutzer aufgefordert warden, sich an der Kampagne zu beteiligen und Obama über Facebook zu unterstützen.
Weitaus interessanter ist aber, dass mit der App ein Zugriff auf sämtliche Informationen des Nutzers ermöglicht wird, die dieser in seinem Profil eingetragen hat und diese Daten genutzt werden, um zielgerichtete Wahlkampftaktiken zu planen und um neue Anhänger zu gewinnen.

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