Millionen von Menschen teilen auf Facebook via Statusmeldungen ihre Gefühle mit und lassen ihre Freunde daran teilhaben. Anhand der positiven und negativen Begriffe in den Meldungen wird der Stimmung der Nutzer gemessen – der sogenannte "Facebook Happiness Index".
(06.06.2011,12:15) Im Jahr 2007 wurde dieser Index von Facebook eingeführt. Er untersucht die Statusmeldungen der Nutzer auf seine Begriffe und ermittelt, wie sich die Facebook-Community kollektiv fühlt. Auch Wissenschaftler nutzen diesen Index für ihre Forschungen und soziologischen Studien.
Statusmeldungen von Facebook-Nutzern werden in einer Datenbank gespeichert. Obwohl der mangelnde Datenschutz ein ständiges Thema ist, können Soziologen von dieser Lücke profitieren.

Niels van Doorn, Sozialwissenschaftler an der Johns Hopkins University in Baltimore, sieht klare Vorteile für die Nutzung des Index für soziologische Studien. Der Index ist im Vergleich zu herkömmlichen Studien genauer und schneller. Bei Umfragen besteht auch immer die Gefahr, dass die Antworten nicht wahrheitsgemäß sind. Nach dem Sozialwissenschaftler Niels van Doorn ist es vor allem auch die Menge der Daten, die eine höhere statistische Genauigkeit erzielt.
Für die 22 Länder, in denen die Stimmungslage der Facebook-Nutzer gemessen wird, gilt dasselbe Modell. Unterschiedliche Einwohnerzahlen und Sprachen werden bei der Messung berücksichtigt, um die Diagramme so genau wie möglich zu halten.
(
)
© Telekom-Presse
 |
Reaktionen auf diesen Artikel
|
|
Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.
|
|