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Facebook Gesichtserkennung-Software auf dem Prüfstand

 

Ein neues Feature von Facebook sorgt für Aufregung in Europa und Amerika. Datenschützer haben ein Problem mit der neuen Gesichterkennungs-Software bei Facebook, die beim Tagen von Bildern dem User automatisch Namen vorschlägt.

(09.06.2011; 12:20) Die Datenschutzregulierungsbehörde der europäischen Union verkündete am Mittwoch, dass sie das neue Facebook Feature, das eine Gesichterkennung-Software verwendet, genauer unter die Lupe nehmen wird. Eine Gruppe aus den USA, die sich mit der Privatsphäre von Menschen befasst, reichte aufgrund dieses neuen Features eine Beschwerde bei der Federal Trade Commission ein.

 

Diese neue Funktion schlägt dem User Namen für Person auf seinen Fotos automatisch vor, ohne deren Erlaubnis einzuholen. Das Menschen auf Facebook Bilder getagt werden können, sollten nur aufgrund vorangegangener Zustimmung der betreffenden Person basieren. Eine automatisches vorschlagen von Tags kann eine Menge Risiko für die Nutzer bedeuten. Der europäische Datenschutzbeauftragte meint, dass diese Funktion auf Facebook nicht eingeführt werden sollte, daher prüfen sowohl Großbritannien, Irland und einige andere, dieses Feature.

Facebook verkündete am Dienstag auf seinem Blog, das Tag Vorschläge in den vergangen Monaten in den meisten Ländern zugänglich waren. Wenn Facebook User Fotos in ihr Album hochladen, verwendet dieses Feature eine Gesichtserkennungs-Software um Namen für abgebildete Personen vorzuschlagen, als Basis dafür werden Fotos herangezogen, wo diese Personen schon getagt worden sind. Bevor das Feature eingeführt wurde, konnten User Bilder manuell tagen ohne die Erlaubnis ihrer Freunde dafür einholen zu müssen.

 

Das Feature ist standardmäßig auf bestehenden Nutzer-Accounts aktiv. Daher erklärt Facebook auf seinem Blog, wie die User diese Funktion deaktivieren können, wenn sie nicht wollen, dass ihre Namen automatisch für die Bilder anderer Leute vorgeschlagen werden.

 

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