In Deutschland hat sich die Regierung auf neue Regeln zum Arbeitnehmer-Datenschutz verständigt. Arbeitgeber dürfen sich in Zukunft nicht mehr über ihre Bewerber via Facebook informieren.
(Berlin, 23.08.2010) Laut Medienberichten von "Die Welt" und "Süddeutsche Zeitung" soll sich die Bundesregierung in Deutschland auf ein Gesetz zum Arbeitnehmer-Datenschutz geeinigt haben. Beschäftigte sollen dadurch in Zukunft besser vor Bespitzelung am Arbeitsplatz geschützt und Unternehmen sollen durch verbindliche Vorschriften besser gegen Korruption gewappnet sein. Die Personalentscheider müssen sich zudem von Facebook verabschieden.
Videoüberwachung und Facebook ade
Die heimliche Videoüberwachung von Mitarbeitern soll nun ausnahmslos verboten werden. Dagegen wird wohl niemand etwas auszusetzen haben. Als etwas schwieriger umsetzbar dürfte sich hingegen die neue Regelung zu Bewerbungsverfahren gestalten. Arbeitgeber dürfen nämlich künftig keine Facebook-Informationen zur Kandidaten-Auswahl heranziehen. Lediglich Internetdienste, die der eigenen Präsentation des Bewerbers gegenüber dem möglichen Arbeitgeber dienen, dürfen in den Jobentscheid mit einfließen. Wie die Einhaltung einer solchen Regelung jedoch überprüft werden soll und ob sich die Unternehmen wirklich daran halten werden, beziehungsweise wie sinnvoll eine solche Restriktion überhaupt ist, sei dahingestellt.
Klaus, 24.08.2010
Dumme Deutsche ...
Dummes deutsches Volk. Nun, wir sind vermutlich noch viel dümmer weil unsere Politikerschwachköpfe das sicher nachmachen wollen.