Vier Studenten entwickelten einen Social-Networking-Service als Alternative zu Facebook. Mit Hilfe von Spenden wurde dieser Service gestartet, doch die Usergemeinde ist noch sehr klein. Ob der Service zu einem Konkurrenten von Facebook wird, steht in den Sternen.
(17.05.2011; 13:00) Bei Diaspora handelt es sich um ein Open-Source-Social-Networking-Service-Angebot, es wurde als Alternative zu geschlossenen Plattformen wie Facebook entwickelt. Dieser Service wurde kürzlich verbessert, die zentrale Forderung der Usergemeinde den Service schneller zu machen, wurde versucht umzusetzen.
Der im Web als Anti-Facebook bekannte Service Diaspora wurde von 4 Studenten entwickelt. Das Projekt sollte mit 10.000 Dollar aus Spenden finanziert werden, insgesamt wurden 200.000 Dollar an Spenden gesammelt. Als Probleme mit der Privatsphäre über Facebook bekannt wurden, soll auch Mark Zuckerberg etwas für diesen Service gespendet haben.
Der Open-Source-Service Diaspora ist an unterschiedlichen Standorten mit unterschiedlichen URLs zu finden, alle basieren auf der gleichen Software und sind in der Lage miteinander zu kommunizieren. Um die Kommunikation zu verbessern wurden Back-End-Änderungen in der Netzwerk-Stiftung vorgenommen, so soll es einfacher werden in Verbindung mit anderen Social Network Anwendungen zu treten.
Ob der Service Diaspora eine Konkurrenz für Facebook sein wird ist fraglich. Momentan besitzt der Service wenige Nutzer und konnte noch keine Facebookuser für sich gewinnen. Vor allem da Facebook ständig versucht seinen Service in Sachen Privatsphäre zu verbessern. Mit mehr als 500 Millionen aktiven Nutzern, von denen sich fast 50% täglich auf Facebook einloggen, lässt sich nur schwer sagen ob Dispora eine wirkliche Alternative für User ist.

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